Ertragsausschüttungen 

 

Der Zins ist tot – es lebe die Ausschüttung

 

Erinnern Sie sich an den 20. Oktober 2008? Ein denkwürdiges Datum, denn mit 4,006 Prozent war es der bis heute letzte Tag, an dem die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen eine Vier vor dem Komma hatte. Dieses Jahr im März wurde mit minus 0,854 Prozent der bisherige Tiefpunkt erreicht. Wer regelmäßige Erträge will, der braucht Alternativen. Fonds mit fester Ausschüttung können sie bieten. 

 

Die Hoffnung, dass die Zinswende auf absehbare Zeit doch noch eintreten könnte, hat sich mit der weltweiten Covid-19-Pandemie verflüchtigt. Das ließ auch EZB Direktorin Isabel Schnabel kürzlich in einem Handelsblatt-Interview durchblicken. Sie sagte: „Unsere Analysen zeigen, dass eine weitere Senkung [der Zinsen] möglich wäre.“ Nicht nur für Pensionskassen, Versicherungen oder Stiftungen ist mit dieser Entwicklung ein tiefgreifender Paradigmenwechsel in der Kapitalanlage in vollem Gange. Auch Inhaber privater Vermögen, deren Anlageziel häufig in regelmäßigen Erträgen liegt, denken um. Wenn festverzinsliche Anlagen ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, müssen Alternativen her.

 

Lupus alpha Fonds mit regelmäßiger Ausschüttung

 

Lupus alpha bedient dieses wachsende Anlegerbedürfnis nach regelmäßigen und vor allem kalkulierbaren Erträgen mit drei Fonds: Der Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds strebt eine Ausschüttung von 1,5% des dann aktuellen Nettoinventarwerts jeweils im Juni und im Dezember an; beim Lupus alpha Volatility Invest sind es ca. 2% einmal zum Jahresende; und ebenso beim Lupus alpha Dividend Champions ca. 3%. Um in extremen Marktsituationen den Nettoinventarwert zu schützen, können diese Ausschüttungen ausnahmsweise auch angepasst oder ausgesetzt werden.

 

Die gute Nachricht in diesem von Corona gezeichneten und zeitweise äußerst turbulenten Jahr: Alle drei Fonds schütten ihre Erträge in geplanter Höhe am 16.12. mit Valuta 18.12. aus.

 

An diesem Tag schütten alle Publikumsfonds von Lupus alpha Erträge aus. Während die drei genannten aber mit einer kalkulierbaren Ausschüttung in definierter Höhe ausgestattet und somit als Quelle für planbare Erträge konzipiert sind, richten sich die Beträge bei den anderen Fonds in erster Linie nach den Besonderheiten des aktuellen Steuerrechts.

 

EINSCHUB – Das Investmentsteuerreformgesetz vom 1. Januar 2018

 

Und das kam so: Vor 2018 mussten Anteilseigner, die auf Fondsebene erzielten und nicht zur Ausschüttung herangezogenen Kursgewinne erst in dem Jahr versteuern, in dem sie ihre Fondsanteile verkauften. Es konnte also zehn Jahre oder noch länger dauern, bis diese Steuern überhaupt abflossen. Das hat dem Staat missfallen und er hat es geändert. Seither wird jährlich abgerechnet – mit der für den Anleger unschönen Folge, dass das Finanzamt dessen Verrechnungskonto automatisch und unangekündigt mit einer Vorabpauschal-Besteuerung belastet, selbst dann, wenn er die Gewinne selbst nicht realisiert hat. Die steuerliche Vorabpauschale wirkt also wie eine Vorauszahlung: Endgültig mit dem persönlichen Steuersatz abgerechnet wird, wenn der Anleger seine Fondsanteile verkauft hat. Die ursprüngliche Logik ist damit komplett umgedreht worden.

 

Ausschüttung vermeidet steuerliche Vorabpauschale

 

Diese wenig erfreuliche Finanzamts-Abbuchung lässt sich mit der Ausschüttung vermeiden. Entsprechend wird sie in ihrer Höhe als Mindestausschüttung zur Vermeidung der steuerlichen Vorabpauschale berechnet. Indem wir die Ausschüttungstermine einheitlich in das vierte Quartal des Jahres legen, können wir diese Höhe relativ zuverlässig bestimmen. Dies bedeutet nun nicht, dass sich der Anleger um die Versteuerung nicht mehr kümmern muss! Was hier ausgeschüttet wird, sind noch nicht versteuerte Einkünfte aus Kapitalvermögen. Wie damit genau umzugehen ist, weiß der Steuerberater.

 

Bei einzelnen Fonds, die früher schon ausschüttend gewesen sind, konnte es in diesem Jahr wegen der Vereinheitlichung des Ausschüttungstermins auf des vierte Quartal einmalig zu einer größeren zeitlichen Lücke kommen, zum Beispiel, wenn die letzte Ausschüttung im ersten Quartal 2019 stattgefunden hat. Ab 2021 tritt diese Lücke nicht mehr auf.

 

Wiederanlage bleibt die Empfehlung

 

Wer nicht auf die Ausschüttung angewiesen ist, sollte weiterhin der Empfehlung folgen, die ausgeschütteten Erträge bei der depotführenden Stelle durch Kauf neuer Fondsanteile im entsprechenden Fonds wieder anzulegen, denn nur so kann der Zinseszinseffekt wirken. Eine automatische Wiederanlage erfolgt in der Regel nicht. 

 



Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele. Wir erarbeiten mit Ihnen einen passgenauen Zugang zu dieser attraktiven Anlageklasse. Für weitere Informationen oder persönliche Gespräche steht Ihnen unser erfahrenes Clients & Markets-Team jederzeit zur Verfügung: Tel. +49 69 365058-7000.

 


Es handelt sich hierbei um Fondsinformationen zu allgemeinen Informationszwecken. Die Fondsinformationen ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Die dargestellten Informationen stellen keine Kauf- oder Verkaufsaufforderung oder Anlageberatung dar. Sie enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentlichen Angaben und können von Informationen und Einschätzungen anderer Quellen/Marktteilnehmer abweichen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen wird keine Gewähr übernommen. Sämtliche Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Portfolio-Managers wieder und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vollständigen Angaben zu dem Fonds sowie dessen Vertriebszulassung sind dem jeweils aktuellen Verkaufsprospekt sowie ggf. den wesentlichen Anlegerinformationen, ergänzt durch den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht, zu entnehmen. Ausschließlich rechtsverbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen an den von der Lupus alpha Investment GmbH verwalteten Fonds sind der jeweils gültige Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen, die in deutscher Sprache verfasst sind. Diese erhalten Sie kostenlos bei der Lupus alpha Investment GmbH, Postfach 11 12 62, D-60047 Frankfurt am Main, auf Anfrage telefonisch unter +49 69 365058-7000, per E-Mail unter service@lupusalpha.de oder über unsere Homepage www.lupusalpha.de. Für Fonds mit Vertriebszulassung in Österreich erhalten Sie den aktuellen Verkaufsprospekt sowie die wesentlichen Anlegerinformationen und den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht darüber hinaus bei der österreichischen Zahl- und Informationsstelle, der UniCredit Bank Austria AG mit Sitz in A-1020 Wien, Rothschildplatz 1.

 

 

 

 

 

Achtung Steuer!

 

Die Erträge sind zum 

Zeitpunkt der Ausschüttung

noch nicht versteuert. Es

liegt am Investor, dies selbst

zu veranlassen. Bei Fragen

hilft der Steuerberater. Wir

vermitteln gerne Expertise.

 

 

 

 

Zweimal im Jahr 

1,5% Ausschüttung

 

Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds

ISIN: DE000A2DTNQ7

Auflage: 1. März 2018

Volumen: rd. 74 Mio. EUR

Mehr

 

 

 

Einmal im Jahr ca.  

2% Ausschüttung

 

Lupus alpha Volatility Invest C

ISIN: DE000A0HHGG2

Auflage: 15. Oktober 2007

Volumen: rd. 74 Mio. EUR

Mehr

 

 

Einmal im Jahr ca. 

3% Ausschüttung

 

Lupus alpha Dividend Champions C

ISIN: DE000A1JDV61

Auflage: 5. Dezember 2012

Volumen: rd. 312 Mio. EUR

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