Vola-Special


Die Rendite steckt im Detail – Volatilität als Kapitalanlage

 

Es ist an der Zeit, mit einer Reihe von Irrtümern und Missverständnissen über das Investieren in Volatilität aufzuräumen: Wer in dieser neuen Phase der Zinslosigkeit Renditeziele mit vertretbaren Risiken erreichen möchte, muss ohnehin Alternativen zu Aktien und Anleihen in Betracht ziehen. Hier hat Volatilität als Anlageklasse einen genaueren Blick verdient – denn sie ist nicht nur ein Risiko, sondern auch eine langfristig stabile Renditequelle.


Ohne Volatilität ist am Kapitalmarkt keine Rendite zu bekommen. Für viele institutionelle Investoren allerdings, die sehr große Vermögen verantworten, sind zu hohe Marktschwankungen zu viel des Guten. Sie wollen sich gegen dieses Risiko absichern und sind bereit, dafür eine Prämie zu bezahlen – nicht viel anders als bei jeder anderen Versicherung auch. Dieses Bedürfnis nach Absicherung können Kapitalanleger mithilfe von Volatilitätsstrategien für sich nutzen: In Form der Volatilitäts-Risikoprämie ist es möglich, eine historisch gesehen vergleichsweise verlässliche Rendite zu erzielen.


Eine persönliche Beziehung zwischen den Parteien braucht es dafür nicht, diese Art der Versicherungsgeschäfte wird am Kapitalmarkt hocheffizient und anonym z.B. über Optionen abgewickelt. Markttechnisch gesehen ist die Volatilitäts-Risikoprämie die Differenz aus impliziter, also für die Zukunft zu erwartender, und später tatsächlich eintretender Volatilität. Vola-Strategien vereinnahmen die positive Differenz aus beiden (Grafik 1). Das funktioniert, weil institutionelle Investoren, die sich vor Volatilität schützen wollen, die zukünftige Volatilität in der Regel überschätzen.

 

Grafik 1: Die Volatilitätsrisikoprämie ist weit überwiegend positiv

 

Vola-Investoren vereinnahmen die positive Differenz aus impliziter und später tatsächlich eintretender Volatilität (grüne Säulen). In Zeiten mit Marktstress kann die realisierte Volatilität jedoch die Erwartungen überschießen. Für den Vola-Investor sind das die Verlustphasen (rote Säulen). Doch die Erholungsphasen sind vergleichsweise kurz.

 

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen; Betrachtungszeitraum: Dez. 2015 – Juni 2019

 

Die gute Nachricht ist: Die Volatilitäts-Risikoprämie bewegt sich seit Jahrzehnten konstant im positivem Bereich. So zeigt sich in einer langfristigen Betrachtung von S&P 500 und Euro Stoxx 50 seit April 1990, dass die Volatilitäts-Risikoprämie seither in 87% der Fälle positiv war. Das damit verbundene Renditepotenzial macht Volatilität zu einer echten Anlageklasse, ebenso wie die Tatsache, dass sie wegen ihrer geringen Korrelation zu Aktien und Anleihen für die effektive Diversifikation eingesetzt werden kann. 

 

Wer einmal angefangen hat, Volatilität in sein Portfolio beizumischen, so zeigt die Erfahrung, kommt nicht so schnell wieder davon ab. Die Erfahrung zeigt aber auch: Bevor Anleger die erste Hürde auf dem Weg zum überzeugten Vola-Investor nehmen, stehen dem häufig Einschätzungen gegenüber, die nicht dem entsprechen, was Volatilität als Anlageklasse wirklich ausmacht. 

 

An dieser Stelle unser Beitrag zur Aufklärung:

 

Irrtum 1: Renditequelle der Vola-Strategien sind Marktschwankungen.

Richtig ist: Die Renditequelle liegt in der Differenz zwischen heute erwarteter und morgen tatsächlich eingetretener Marktschwankung.


Irrtum 2: Je höher die Volatilität ist, desto besser.

Richtig ist: Die absolute Volatilität ist unerheblich – es zählt allein die oben erwähnte Differenz.


Irrtum 3: Es werden hoch spekulative Derivate wie Optionen eingesetzt – das passt nicht in das Depot eines nicht an Spekulation interessierten Anlegers.

Richtig ist: Optionen sind ein klassisches Instrument zur Absicherung gegen Risiken und werden in vielen Investmentfonds auch zur Reduzierung von Risiken eingesetzt. Im Fall von Vola-Strategien ermöglichen sie die effiziente Abwicklung der Geschäftsbeziehung zwischen Versicherer (Kapitalanleger) und Versicherungsnehmer (institutioneller Investor).


Irrtum 4: Volatilitäts-Investments sind Wetten gegen andere Marktteilnehmer.

Richtig ist: Im Gegenteil, es ist eine echte Win-Win-Beziehung. Denn der institutionelle Investor sichert sich gegen künftige Marktschwankungen ab. Und im Schadensfall wird er entschädigt.


Irrtum 5: Bei Marktstress mit sehr hoher Volatilität sind die vereinnahmten Prämien schnell wieder aufgezehrt.

Richtig ist: Rückschläge fallen im Vergleich zu anderen riskanten Assets, besonders Aktien, eher geringer aus. Zudem werden Verlustphasen zügiger durchschritten. Denn nach Phasen überschießender Volatilität steigen erfahrungsgemäß die Prämien für Vola-Investoren (Grafik 2). 

 

Grafik 2: Geringere Rückschläge und schnellerer Wiederanstieg als bei Aktien

 

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen; Betrachtungszeitraum: Dez. 2005 – Juni 2019

 

Die Anlageklasse Volatilität bietet unverzichtbare Vorteile:

 

•    Langfristig attraktive und nachhaltig erzielbare Rendite-Beiträge

•    Vergleichsweise kurze Erholungsphasen nach Verlusten 

•    Geringere Maximalverluste im Vergleich zu anderen riskanten Anlagen wie Aktien

•    Langfristig niedrige Korrelation zu Aktien und Anleihen

•    Potenzial auf attraktive Renditen in seitwärts laufenden oder fallenden Aktienmärkten

 

„Die Volatilitäts-Risikoprämie bewegt sich seit Jahrzehnten konstant im positivem Bereich. Das macht Volatilität zu einer echten Anlageklasse.“

 



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