Lupus alpha Micro Champions


Es geht um die Wachstumsstory. 

 

Und wer hat’s erfunden – den Käsehobel zum Beispiel – ein Schweizer vielleicht? Nein! Das Patent auf diese äußerst praktische Erfindung meldete im Jahr 1925 der Tischler Thor Bjørklund aus dem norwegischen Lillehammer an. Noch heute zählt Skandinavien zu den innovativsten Regionen der Welt. Das freut die Anleger des Lupus alpha Micro Champions. 

 

Europäische Micro Caps

 

Hier wurde der Reißverschluss erfunden, das Dynamit, die Rohrzange, ja sogar der Herzschrittmacher und Bluetooth – selbst unsere Temperaturskala kommt aus Schweden. In Dänemark ließen sich findige Köpfe das Lastenfahrrad, die Trockenbatterie und das Insulin einfallen; Norwegen hat die Welt so nützliche Dinge wie die Büroklammer, die Spraydose, die Gasturbine oder auch den Pfandautomaten zu verdanken.

 

Und allen, die bei Finnland zuerst an die Sauna denken (oder an das legendäre Nokia 3310): Auch der Tonfilm kommt von hier, der Schlittschuh, die Windturbine, ja sogar der Web-Browser, das Betriebssystem Linux und der Zuckerersatzstoff Xylit (der Molotow-Cocktail sei an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber erwähnt).

 

Region der Tüftler und Techniker

 

Bis heute ist Skandinavien eine weltweit führende Region der Tüftler und Techniker: Im Global Innovation Index 2020 der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) liegt Schweden auf Rang Zwei. Dänemark auf Sechs. Finnland auf 7. Und Norwegen auf Rang 20 von 131 aufgeführten Ländern.

Jonas Liegl, seit Juli 2020 Portfolio Manager des Lupus alpha Micro Champions, schätzt nicht nur diesen Innovations-Spirit, sondern auch die nordische Aktienkultur: „Skandinavien hat eine lebendige Gründer-Szene mit international skalierbaren und innovativen Geschäftsmodellen insbesondere im Technologie-, Medizintechnik- und Videospielebereich.“ Deshalb fließe viel Investorenkapital in die Region. „Auch, weil es eine große Offenheit für den Gang an die Börse gibt und die Standards für Transparenz und Corporate Governance sehr hoch sind“, sagt Liegl.

Das erklärt, warum der Lupus alpha Micro Champions so sehr profitiert, seit Liegl das Fondsportfolio deutlich europäischer ausgerichtet hat: Das Gewicht der skandinavischen Region ist auf 36% gestiegen und hat sich damit fast verdreifacht. Großbritannien, zuvor nicht im Portfolio vertreten, kommt jetzt auf 6% Anteil im Portfolio. Und im Zuge dieser Neuausrichtung ist der Anteil von Titeln aus dem deutschsprachigen Raum (DACH-Region) von knapp 59% auf zuletzt 38% zurückgegangen. 

 

Geografische Gewichtung im Lupus alpha Micro Champions (2. Halbjahr 2020)*

Quelle: Lupus alpha, Stand: 30.6. bzw. 31.12.2020

 

Interessant wird’s bei der Wachstumsperspektive 

 

Noch ein Satz zu Großbritannien: Zwar hat das Land mit etwa 30% den größten Anteil an der Marktkapitalisierung in Paneuropa. Ein Großteil der Unternehmen ist für den Fonds jedoch nicht interessant, da sie eher lokale Geschäftsmodelle verfolgen. Der Fokus liegt auch hier auf den Unternehmen mit international skalierbaren Geschäftsmodellen. Und was ist mit dem Ideenreichtum der Briten? Immerhin, sie haben den Fußball erfunden. Und das Telefon. Und die Glühbirne. Den Fahrradluftreifen. Den Düsenjet. Die Konservendose. Den Staubsauger. Die moderne Popmusik. Noch heute liegen sie mit Rang 4 im WIPO-Index ganz weit vorne.

Wo sonst hat sich der Fonds verändert? Liegl: „Abgesehen von der regionalen Neuausrichtung ändert sich nichts. Der Fonds bleibt unverändert ein paneuropäischer Micro-Cap-Fonds, in dem wir die aussichtsreichsten Nebenwerte in Europa identifizieren.“ Und wichtig ist ihm vor allem: „Entscheidend für die Zusammensetzung des Portfolios ist nach wie vor die Einzeltitelauswahl – unsere Ländergewichte ergeben sich erst nach der Titelauswahl.“ Vor allem gesucht sind dabei Unternehmen, die nicht nur in ihrem Markt erfolgreich sind, sondern in eine Phase stärkeren Wachstums eintreten.

 

2020: Das beste Jahr seit Fondsauflegung

 

2020 war für die Anleger im Lupus alpha Micro Champions ein sehr gutes Jahr. Mit +32,5% Wertentwicklung war der Fonds deutlich besser als der Gesamtmarkt und konnte die höchste Outperformance seit Auflegung 2005 erzielen (knapp 24% über dem Vergleichsindex). Der Fonds profitiert von seiner Positionierung in Unternehmen, die strukturelle Wachstumsthemen adressieren – und damit von Trends, die sich während der Corona-Krise nochmals verstärkt haben wie zum Beispiel Digitalisierung, Home-Office, E-Commerce. 

 

Der Lupus alpha Micro Champions fokussiert auf Unternehmen im paneuropäischen Raum, deren Marktkapitalisierung beim Erstinvestment zwischen 10 und 750 Mio. Euro liegt – ein Segment mit rund 1.500 Einzeltiteln. Viele dieser Unternehmen befinden sich in einer frühen Phase ihres Wachstums, doch ihr Geschäftsmodell hat sich schon bewährt, und sie lassen ein überdurchschnittlich großes Wachstumspotenzial erwarten.

 

Typische Lebensphasen eines Unternehmens / Produktes

 

Es gibt noch unterbewertete Aktien

 

Zwar bleibt die Unsicherheit am Kapitalmarkt auch 2021groß. Doch solche Phasen sind immer mit besonderen Rendite-Chancen verbunden. Auf der positiven Seite stehen die global anlaufenden Konjunkturprogramme sowie die nach und nach abflauende Corona-Krise. Auch auf dem Markt für Unternehmenskäufe ist verstärkte Aktivität mit der Chance auf Übernahmeprämien zu erwarten. Nicht zuletzt zeichnen sich erneut viele Börsengänge ab – schon 2020 hat der Fonds stark von einer hohen IPO-Aktivität bei europäischen Small & Mid Caps profitiert.

Und die Bewertungen – sind die nicht inzwischen viel zu hoch? Ganz offensichtlich „Ja“, sagt Jonas Liegl: „Bei vielen Werten gibt es Übertreibungen, ihre Kurse sind sehr weit gelaufen.“ Richtig ist aber auch: „Viele Unternehmen mit soliden Bilanzen wurden abgestraft und liegen noch immer unter ihren Bewertungsniveaus von 2019, obwohl sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Sie werden vom Konjunkturaufschwung profitieren.“ Deshalb ginge es jetzt auch darum, Gewinne zu realisieren und das freie Kapital in unterbewertete Unternehmen zu lenken. Dabei vermeidet es der Portfolio Manager, nur auf zyklische Recovery-Titel zu setzen. Vielmehr will er Unternehmen im Portfolio haben, die auf Sicht von fünf bis zehn Jahren die Gewinner sind. Das ausgeprägte Alpha-Potenzial solcher Werte bietet aktiven Managern weiterhin Möglichkeiten, gegenüber dem Markt einen Mehrwert zu erzielen.

 

Wer hat die Wachstumsschmerzen im Griff?

 

Nehmen wir, nur als Beispiel, das Geschäft rund um Videospiele und eSports – schon heute ein riesiger Markt mit weiterhin großem Wachstum, in dem neben den Inhalten vor allem Technologie eine große Rolle spielt. Hier gibt es laufend Innovationen auf Softwareseite wie neue Streamingdienste und neue Geschäftsmodelle wie Game as a Service und Free to Play. Aber auch bei der Hardware: „Ich habe den Experten für Flüssigkeitskühlung im Depot – er stellt Systeme her, mit denen sehr aktive Video-Spieler ihre Rechner kühlen und damit noch mehr Leistung aus ihrem Gerät holen können. Diese Technologie kommt auch zunehmend im Bereich des Super Computing in Datenzentren zum Einsatz“, sagt Liegl.

 

So gut solche Aussichten sind - auch hier gilt es, sehr genau hinzusehen, denn nicht jedes Unternehmen hat die unvermeidlichen Wachstumsschmerzen, die stark steigende Umsätze mit sich bringen, wirklich im Griff. In diesen Phasen kommt es auf die Organisationsstruktur an: Ist sie auf das Wachstum eingestellt, oder muss sie nachgezogen werden? Liegl: „Ohne ein gutes Management geht das nicht. Wenn Micro Caps scheitern, dann häufig an dieser Stelle.“ Um so wichtiger sind die vielen Gespräche mit dem Unternehmensmanagement, die die Portfolio Manager im Nebenwerte-Team von Lupus alpha führen – mehr als 1000 sind es in jedem Jahr. In Pandemiezeiten hat sich dies eher noch intensiviert, berichtet Liegl: „Meetings von Oslo bis Mailand mache ich jetzt per Video an einem einzigen Tag – in Zeiten von physischen Treffen undenkbar.“

 

 

 

Abschließend …

 

… noch ein kurzes Wort zur Ehrenrettung der Schweizer: Die liegen im aktuellen WIPO-Index auf Platz 1. Deutschland liegt mit Rang 9 noch in den Top 10.

 



Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele. Wir erarbeiten mit Ihnen einen passgenauen Zugang zu dieser attraktiven Anlageklasse. Für weitere Informationen oder persönliche Gespräche steht Ihnen unser erfahrenes Clients & Markets-Team jederzeit zur Verfügung: Tel. +49 69 365058-7000.

 


* Bruttowertentwicklung (BVI-Methode): Die Bruttowertentwicklung berücksichtigt bereits alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung) und geht von einer Wiederanlage eventueller Ausschüttungen aus. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten wie Ausgabeaufschlag und Depotkosten sind nicht berücksichtigt. Sofern nicht anders angegeben entsprechen alle dargestellten Wertentwicklungen der Bruttowertentwicklung.

 

Chancen

 

- Partizipation an fundamentalen und markttechnischen Ereignissen bei einzelnen Aktien

- Sie profitieren von der guten Vernetzung unserer Fondsmanager zu den Small & Mid Cap Unternehmen in unserem beobachteten Anlageuniversum

- Der Investmentprozess optimiert die Titelauswahl und sorgt für permanente Risikokontrolle

- Sie können vom Informationsvorsprung, der aus einem geringeren Analysten-Coverage bei Small & Mid Caps entsteht, profitieren

 

Risiken

- Kursänderungsrisiko: Aktien unterliegen erfahrungsgemäß starken Kursschwankungen und somit auch dem Risiko von Kursrückgängen. Diese Kursschwankungen werden insbesondere durch die Entwicklung der Gewinne des emittierenden Unternehmens sowie die Entwicklungen der Branche und durch die gesamt-wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst.

- Konzentrationsrisiken: Durch die Konzentration des Anlagevermögens auf wenige Märkte oder Vermögens-gegenstände ist der Fonds von diesen wenigen Märkten/Vermögensgegenständen besonders abhängig

- Operationale Risiken: Der Fonds kann Opfer von Betrug, kriminellen Handlungen oder Fehlern von Mitarbeitern der Gesellschaft oder externer Dritter werden. Schließlich kann seine Verwaltung durch äußere Ereignisse wie Brände, Naturkatastrophen u. Ä. negativ beeinflusst werden.

- Liquiditätsrisiken: In bestimmten Phasen, wie z.B. in Zeiten größerer Marktturbulenzen, kann es Schwierigkeiten geben, Vermögenspositionen zum gewünschten Zeitpunkt bzw. zum gewünschten Preis aufzulösen.

- Marktrisiko: Die Wertentwicklung von Finanzprodukten hängt von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab

- Währungsrisiko: Veränderung der Wechselkurse können sich auf den Kurs der Fondsanteile auswirken

 

Zusätzlich zu den allgemein beschriebenen Risiken ist das Risiko von Werteschwankungen auf den internationalen Märkten in Optionen und Futures auf Aktienindizes von besonderer Bedeutung. Der Lupus alpha Micro Champions (Anlageklassen A, C und CAV) ist in die Kategorie 6 eingestuft, weil sein Anteilspreis typischerweise stark schwankte und deshalb sowohl Verlustrisiken als auch Gewinnchancen entsprechend hoch sein können. 

 

Es handelt sich hierbei um Fondsinformationen zu allgemeinen Informationszwecken. Die Fondsinformationen ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Die dargestellten Informationen stellen keine Kauf- oder Verkaufsaufforderung oder Anlageberatung dar. Sie enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentlichen Angaben und können von Informationen und Einschätzungen anderer Quellen/Marktteilnehmer abweichen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen wird keine Gewähr übernommen. Sämtliche Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Portfolio-Managers wieder und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vollständigen Angaben zu dem Fonds sowie dessen Vertriebszulassung sind dem jeweils aktuellen Verkaufsprospekt sowie ggf. den wesentlichen Anlegerinformationen, ergänzt durch den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht, zu entnehmen. Ausschließlich rechtsverbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen an den von der Lupus alpha Investment GmbH verwalteten Fonds sind der jeweils gültige Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen, die in deutscher Sprache verfasst sind. Diese erhalten Sie kostenlos bei der Lupus alpha Investment GmbH, Postfach 11 12 62, D-60047 Frankfurt am Main, auf Anfrage telefonisch unter +49 69 365058-7000, per E-Mail unter service@lupusalpha.de oder über unsere Homepage www.lupusalpha.de. Für Fonds mit Vertriebszulassung in Österreich erhalten Sie den aktuellen Verkaufsprospekt sowie die wesentlichen Anlegerinformationen und den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht darüber hinaus bei der österreichischen Zahl- und Informationsstelle, der UniCredit Bank Austria AG mit Sitz in A-1020 Wien, Rothschildplatz 1.

 

 

 

 

 

 

 

Micro Caps mit Herz und Seele 

 

Der erfahrene Nebenwerte-Manager Jonas Liegl verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Analyse und dem Portfolio Management europäischer Micro, Small und Mid Caps für große institutionelle Mandate.

 

Paneuropa der kleinen Werte 

 

Der Lupus alpha Micro Champions investiert mittels einer fokussierten Bottom-up-Strategie schwerpunktmäßig in europäische Micro Caps mit überdurchschnittlichem Renditepotenzial. Das Segment enthält überwiegend Nischenplayer. 

 

Lupus alpha Micro Champions

Fondsvolumen:    114,46 Mio.*

Auflegungsdatum des Fonds: 16. Juni 2005

 

Anteilsklassen

Lupus alpha Micro Champions A

Retail Anteilsklasse, ausschüttend

ISIN:  LU1891775774

 

Lupus alpha Micro Champions C

Institutionelle Anteilsklasse, ausschüttend

ISIN:  LU0129233507

 

Lupus alpha Micro Champions CAV

Institutionelle Anteilsklasse, ausschüttend

ISIN:  LU0218245263

 

 

*Quelle: Lupus alpha, Stand: 31.01.2021