Lupus alpha Smaller German Champions


„Nach meiner Größe beurteilst du mich, tust du das?“ (Yoda)

 

Im Oktober 2000 ist Lupus alpha als unabhängiger Asset Manager gestartet, und schon kurze Zeit später gingen die ersten Fonds für verschiedene Nebenwerte-Segmente an den Markt, erst deutsch, dann bald auch europäisch. Seither gilt Lupus alpha als führender Spezialist für Small & Mid Caps und hat hier bis heute, neben weiteren Spezialitäten, sein wichtigstes Standbein. Das hat gute Gründe. 

 

Deutsche Nebenwerte

 

Hätte ein Mensch die Sprungkraft eines Flohs, er könnte 90 Meter weit und 50 Meter hoch springen – häufig sind es eben die Kleinen, die im Verhältnis zu ihrer eigentlichen Größe erstaunliche Leistung erbringen können. Bei mittelständischen Unternehmen ist es ähnlich, sie liefern in ihrer jeweiligen Branche Spitzenleistung (häufig als Weltmarktführer), was sich bei börsennotierten Small & Mid Caps auch in der Performance widerspiegelt. Folgend ein langfristiger Chart zur Veranschaulichung. Verglichen wird die Wertentwicklung des Dax mit einer kombinierten Benchmark, die sich jeweils zur Hälfte aus SDAX und MDAX zusammensetzt:

 

Performance-Vergleich Standard- und Nebenwerte in Deutschland

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten. 

Quelle: Bloomberg; 2.1.1999 bis 30.9.2020

 

Das ist übrigens die Benchmark, an der sich der Lupus alpha Smaller German Champions misst, ein Fonds fast der ersten Lupus alpha-Stunde, aufgelegt im August 2001. Seit seiner Auflegung hat er einen Wertzuwachs von 834,31 Prozent (per 30.9.) erzielt, sein Vergleichsindex brachte es auf immerhin 461,42 Prozent. Ganz offensichtlich ist also etwas dran an der Aussage, dass eine langfristig konsistente Outperformance mit aktivem Management durchaus machbar ist. Nebenbei bemerkt auch kurzfristig: Index seit Jahresbeginn -2,33 Prozent; Fonds seither mit 7,03 Prozent im Plus – und das ausgerechnet (oder gerade?) in einem Jahr wie diesem, das den stärksten Kurseinbruch in kürzester Zeit (man möchte beinahe sagen seit Menschengedenken) gesehen hat.

 

Krisen sind Randnotizen im Wachstum

 

Klein, stark und nicht unterzukriegen: Mistkäfer der Art Onthophagus Taurus sind in der Lage, das fast 1150-fache ihres eigenen Körpergewichts zu stemmen. Ebenso kann man die langfristige Performance der Nebenwerte (und auch die Entwicklung des Asset Managers Lupus alpha) in Perspektive zu den zahlreichen Krisen setzen, die in den vergangenen 20 Jahren auf Märkten, Wirtschaft und Gesellschaft gelastet haben: Lupus alpha steckte noch in den Kinderschuhen, da platzte die Dotcom-Blase. Dann 9/11; die Subprime- gefolgt von der Euro-Krise, schließlich das Brexit-Votum; aufkeimender Protektionismus und zuletzt  Corona. In dieser Zeit sind aus anfangs 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis heute rund 90 geworden, aus 20 institutionellen Kunden über 150, und aus 300 Millionen Euro verwaltetem Vermögen fast 12 Milliarden.

Die Performance von Fonds und Fondsgesellschaft ist in der Geschichte von Lupus alpha angelegt. Als sich die fünf Gründer zusammenfanden, taten sie das mit einer klaren Vorstellung: Konzentration auf wenige, spezialisierte Anlageklassen gepaart mit einer inhaber- und partnerschaftlichen Struktur, unabhängig von Banken, mit dem Anspruch, nachhaltig Alpha zu erzielen und seinen Kunden erstklassigen Service zu bieten. Attraktiv für Menschen, die gemeinsam, kompetent und mit viel Herzblut an diesen Zielen arbeiten wollen.

 

Intransparenz ist der Schlüssel zur Performance

 

"Nachhaltig Alpha“, das funktioniert nicht mit Dax30 oder S&P500. Diese Märkte sind transparent, jeder einzelne Wert wird von dutzenden Analysten beobachtet und entsprechend effizient ist die Preisbildung. Anders bei den Nebenwerten. Die meisten von ihnen stehen im Fokus von nur wenigen Analysten, und auch insgesamt ist der Umfang an Informationen, die Anleger von Nebenwerten erreichen, vergleichsweise gering. Nicht zuletzt ist das Segment sehr groß, das investierbare Universum umfasst etwa 1.500 Werte. Mit Spezialwissen und Erfahrung lassen sich die in einem solchen Segment die beinahe zwangsläufig auftretenden Marktineffizienzen in Informationsvorteile umwandeln und ausnutzen.

Eindrücke über die Produktion, die Unternehmenskultur, die Qualität und die Motivation der Führungskräfte – alles entscheidende Faktoren für die langfristige Geschäftsentwicklung eines Unternehmens –  finden sich nicht in Quartalsberichten. Solche Informationen sammeln unsere Portfolio Manager bei ihren Besuchen in den Unternehmen vor Ort und im persönlichen Kontakt mit dem Top-Management. Darin liegen die Chancen für unsere aktiven Portfolio Manager, denen es hier mit ihrem Spezialwissen deutlich besser gelingen kann als bei Large Caps, auch über einen längeren Zeitraum Alpha zu erzielen. 

 

Beweglichkeit, Schnelligkeit, Widerstandskraft

 

Nicht sehr populär, aber extrem erfolgreich: Wäre der Mensch so schnell wie die Kakerlake krabbelt, hätte er eine Gehgeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometern. Und woher kommt die Stärke der Nebenwerte? Auch bei ihnen liegt sie in ihrer Beweglichkeit, in ihrer Robustheit, und außerdem in ihrer Innovationskraft. Selbst, wenn sie teilweise beachtliche Umsatzgrößenordnungen erreichen, haben sie oft ihre mittelstandstypisch schlanken Strukturen erhalten und können schneller und entschlossener Entwicklungschancen ergreifen. In Phasen konjunkturellen Abschwungs sind sie zudem beweglicher als Großunternehmen. Das ist ein Plus für die Widerstandskraft dieser Unternehmen und eines Portfolios, das in sie investiert.

Häufig ist zu hören, angesichts der US-Internetriesen drohe Deutschland den Anschluss bei der Digitalisierung zu verlieren – Deutschland habe die Industrie-Kompetenz, aber in den USA liege die digitale Kompetenz. Das stimmt so nicht. In Deutschland findet digitale Innovation vor allem in der zweiten Reihe statt, eben bei den Small & Mid Caps. Viele CEOs haben die Digitalisierung auf ihrer Ebene angesiedelt, weil sie dies als Frage der Zukunftsfähigkeit erkannt haben. Deshalb haben deutsche Nebenwerte beste Voraussetzungen, beim Thema Digitalisierung, aber auch bei anderen Megatrends wie Klimawandel oder Mobilität eine führende Rolle zu spielen. 

 

Vielfalt an Geschäftsmodellen bringt Chancen

 

Häufig sind die Geschäftsmodelle gerade von Small Caps sehr stark fokussiert und mitunter sogar von nur einem Produkt abhängig. Wegen dieser Vielfalt an Unternehmen ist gerade im Segment der Small und Mid Caps eine breite Streuung über Sektoren, Branchen und Geschäftsmodelle möglich. Welche Vorteile das bringen kann, hat zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt: Aktive Anlagestrategien können jetzt gezielt in Unternehmen investieren, die durch die Veränderungen bei der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen weniger beeinträchtig sind oder die sogar davon profitieren, während sich stark betroffene Geschäftsmodelle gezielt ausschließen lassen.

 

Morningstar hat kürzlich über den Lupus alpha Smaller German Champions und seinen Portfolio Manager Björn Glück geschrieben: „In der ersten Hälfte des Jahres 2020 schnitt der Fonds weit besser ab als seine Konkurrenten und seine Benchmark, da der Manager das Portfolio in der Coronavirus-Baisse Anfang 2020 in eine defensivere Richtung lenkte und Namen hinzufügte, die von der Pandemie profitierten.“* Kurz gesagt: Alles richtig gemacht.

 

*Quelle: Ali Masarwah, Morningstar: „Drei Fonds für deutsche Aktien mit positiven Analyst Ratings“, 8.09.2020, https://www.morningstar.de/de/news/205361/drei-fonds-f%c3%bcr-deutsche-aktien-mit-positiven-analyst-ratings.aspx

 

Die Geschäftsaussichten sind entscheidend

 

Investoren sollten sich die Anlageklasse der Nebenwerte also genauer ansehen – auch, weil sie nur mit ihr Small & Mid Caps Zugang zur vollen Breite und Tiefe der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung bekommen. Doch es gilt, wählerisch zu bleiben: Der Lupus alpha Smaller German Champions präferiert generell Investments in Firmen, die in Nischen tätig sind; die eine starke Marktstellung besitzen; und die im besten Fall von einer geringen Preissensitivität ihrer Kunden profitieren. Solche Geschäftsmodelle, das ist ein großer Pluspunkt, sind oft kaum mit der Entwicklung der heimischen Wirtschaft korreliert. Genauso verhält es sich bei Unternehmen, die international tätig sind oder starken internationalen Rückenwind aufgrund innovativer Produkte oder Dienstleistungen verspüren.

 

Eine zusätzliche Chance liegt im Wachstum dieser Werte. Wenn sich ihr Geschäftsmodell erfolgreich entwickelt, nimmt die Liquidität in der Aktie zu. Damit erschließt sich das Unternehmen neue Anlegergruppen bis hin zur Übernahme durch einen strategischen Investor oder dem Aufstieg in einen Leitindex wie dem Dax. Auch Lupus alpha hat sich vorgenommen zu wachsen. Zwei ganz wesentliche Eckpunkte werden dabei auch in Zukunft erhalten bleiben: Unsere Unabhängigkeit ist unverzichtbar, denn erst sie macht uns zu dem, was wir sind. Und wir werden stets bleiben, was uns auszeichnet: ein Spezialanbieter. Denn nur in der Nische können wir unseren Anspruch an uns selbst langfristig einlösen: Alpha.

 

 

 



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Es handelt sich hierbei um Fondsinformationen zu allgemeinen Informationszwecken. Die Fondsinformationen ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Die dargestellten Informationen stellen keine Kauf- oder Verkaufsaufforderung oder Anlageberatung dar. Sie enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentlichen Angaben und können von Informationen und Einschätzungen anderer Quellen/Marktteilnehmer abweichen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen wird keine Gewähr übernommen. Sämtliche Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Portfolio-Managers wieder und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vollständigen Angaben zu dem Fonds sowie dessen Vertriebszulassung sind dem jeweils aktuellen Verkaufsprospekt sowie ggf. den wesentlichen Anlegerinformationen, ergänzt durch den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht, zu entnehmen. Ausschließlich rechtsverbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen an den von der Lupus alpha Investment GmbH verwalteten Fonds sind der jeweils gültige Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen, die in deutscher Sprache verfasst sind. Diese erhalten Sie kostenlos bei der Lupus alpha Investment GmbH, Postfach 11 12 62, D-60047 Frankfurt am Main, auf Anfrage telefonisch unter +49 69 365058-7000, per E-Mail unter service@lupusalpha.de oder über unsere Homepage www.lupusalpha.de. Für Fonds mit Vertriebszulassung in Österreich erhalten Sie den aktuellen Verkaufsprospekt sowie die wesentlichen Anlegerinformationen und den letzten geprüften Jahresbericht bzw. den letzten Halbjahresbericht darüber hinaus bei der österreichischen Zahl- und Informationsstelle, der UniCredit Bank Austria AG mit Sitz in A-1020 Wien, Rothschildplatz 1.

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Nebenwerte im Fokus

 

Lupus alpha Smaller German Champions C

 

ISIN: LU0129233093

Auflage: 3. August 2001

Volumen: rd. 570 Mio. EUR

Ausschüttend

 

Morning Star über Portfolio Manager Björn Glück


 


Anfang September hieß es bei Morningstar: „Glück, der seit 2005 für den Fonds tätig ist und 2012 zum leitenden Manager ernannt wurde, […] ist Teil eines siebenköpfigen Teams für Mid- und Small Caps, und viele der Team-Mitglieder sind schon seit langem im Unternehmen tätig. […] Wir glauben, dass er das deutsches Small- und Mid-Cap-Universum fest im Griff hat. […] Der Investmentprozess […] reicht im Spektrum der Marktkapitalisierung weiter nach unten als die meisten seiner Konkurrenten. […] Obwohl der Fonds etwas volatiler war als der durchschnittliche Vergleichsfonds, was wahrscheinlich auf seine Neigung zu Small Caps zurückzuführen ist, hat er die Anleger für das eingegangene Risiko ordentlich entschädigt. […]“