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Deutschlands starker Mittelstand

 

Ihre Kraft prägt unsere Wirtschaftsstruktur seit Jahrzehnten: In der Öffentlichkeit oft wenig bekannt, sind viele Nebenwerte aus MDAX und SDAX international sehr gut in attraktiven Wachstumsmärkten positioniert. Im Durchschnitt erzielen sie mehr als die Hälfte ihrer Umsätze im europäischen und außereuropäischen Ausland. Und in Phasen konjunkturellen Abschwungs sind diese Unternehmen oft beweglicher als Großunternehmen.


„German Mittelstand“ ist eines dieser Wörter, die es in den englischen Wortschatz geschafft haben. Es schwingt eine Portion Respekt darin mit: Für die vielen kleineren und mittleren Unternehmen aus Deutschland, die in ihrer Nische für ihre führende Position auf dem Weltmarkt bekannt sind. In der breiten Öffentlichkeit hingegen geht ihre Bekanntheit kaum über ihre regionale Rolle als wichtiger Arbeitgeber hinaus, weshalb wir sie gerne als „Hidden Champions“ bezeichnen. Es gibt viele von diesen verborgenen Siegern, und eine Reihe von ihnen ist auch an der Börse notiert.


Die Vielfalt von Unternehmen 

Anders als der DAX, bei dem Unternehmen aus wenigen Branchen dominieren, zeigen deutsche Nebenwerte eine immense Vielfalt von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, Sektoren und Regionen. Zukunftsthemen treiben sie mit hoher Innovationskraft voran, in Themen wie Industrie 4.0, Automatisierung oder auch Software-Entwicklung liegen oft ihre Stärken. Und gerade im Bereich der Technologietrends finden sich spannende Nebenwerte – etwa im 3D-Druck, bei der Elektromobilität, in der Robotik, in der personalisierten Medizin, der Biotechnologie, beim autonomen Fahren oder auch im Internet der Dinge.


Die Stärken der Marktführer

Zu den wichtigsten Performancetreibern vieler Small & Mid Caps gelten ihre klar fokussierten Geschäftsmodelle. Als Marktführer in ihrer Nische verfügen sie über eine gute Verhandlungsposition, sind weniger dem Preiswettbewerb ausgesetzt und erzielen daher gute Margen. Zudem zeichnen sich erfolgreiche Small & Mid Caps durch ihre hohe Flexibilität aus. Diese Beweglichkeit ermöglicht es ihnen, schnell auf Markttrends und konjunkturelle Schwankungen zu reagieren.

 

Small & Mid Caps bieten Zugang zur gesamten volkswirtschaftlichen Wertschöpfung

 

Ein aktives Management

Das Alpha-Potenzial der Marktführer aus der zweiten Reihe liegt vor allem in der Informationsineffizienz ihres Börsensegments. Denn je niedriger die Marktkapitalisierung einer Aktie ist, desto weniger Analysten und Investoren beobachten sie und desto weniger Informationen zu den einzelnen Titeln sind öffentlich verfügbar. Aktive Manager können die Ineffizienz des Nebenwerte-Segments nutzen und ihre Stärken ausspielen, indem sie zum Beispiel das Top-Management der Unternehmen regelmäßig treffen und sich ein direktes Bild von den Vorgängen im Unternehmen und in der Branche machen. 

Der wichtigste Performance-Treiber aus Anlegersicht ist die Entscheidung für eine strategische Asset Allocation in Small & Mid Caps. Denn mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont investiert zu sein verspricht einen weitaus größeren Wertbeitrag, als sich in Market Timing zu versuchen und den vermeintlich günstigsten Einstiegszeitpunkt abzuwarten. 


Weitere Performancetreiber

Für ein strategisches Investment sprechen zwei weitere Performancetreiber: Zum einen sorgt die potenzielle Übernahme von Small & Mid Caps immer wieder für Kursphantasie, denn die von Käufern gezahlten Übernahmeprämien bewegen sich in der Regel zwischen 20 und 50 Prozent. Und zum anderen kommt es immer wieder vor, dass Small & Mid Caps im Zuge ihres Wachstums in einen Auswahlindex aufgenommen werden oder in einen höheren Index aufsteigen.

 

„Wer verhältnismäßig klein ist, kann schneller wachsen. Das ist der Kern der langfristigen Attraktivität von Nebenwerten im Vergleich zu Standardwerten.“ 

 

Björn Glück, Lead Portfolio Manager

 

Small & Mid Caps schlagen den Dax

 

In den vergangenen Jahren haben sich deutsche Small & Mid Caps im Vergleich zum DAX deutlich besser entwickelt, und auch der auf dieses Segment fokussierte Lupus alpha Smaller German Champions hat eine hervorragende Wertentwicklung gezeigt, wie in Grafik 2 zu sehen ist.

Allerdings: Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate hinken SDAX und MDAX dem DAX hinterher. Gibt es in dieser Marktphase noch gute Gründe, in Small & Mid Caps investiert zu sein? Auf jeden Fall! Denn einerseits dauern solche Phasen üblicherweise nicht lange an. Allein diese Erfahrung spricht für die Asset-Klasse an sich. Zudem kommt es gerade in Zeiten der Unsicherheit immer wieder zu einem Überschießen der Risiko-Aversion gerade gegenüber kleineren Werten. Sobald diese Phase überwunden ist, holen Nebenwerte üblicherweise wieder überproportional auf. 


Gute Argumente für deutsche Small & Mid Caps:

  • Die deutsche Wirtschaft ist gut aufgestellt und wird in Europa und weltweit weiterhin eine besonders starke Position behalten
  • Insbesondere Small Caps repräsentieren die deutsche Binnenkonjunktur in ihrer Vielfalt
  • Aktives Management gewährleistet Investitionen in ausgewählte gut positionierte Unternehmen des deutschen Mittelstandes und verspricht langfristig Alpha-Generierung
  • Ein Investment ist eine optimale Diversifikation für ein breit aufgestelltes Aktienportfolio


Fondsdetails und Informationen zur Wertentwicklung erhalten Sie auf der Fondsseite:

Lupus alpha Smaller German Champions

 


 

 

Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele. Wir erarbeiten mit Ihnen einen passgenauen Zugang zu dieser attraktiven Anlageklasse. Für weitere Informationen oder persönliche Gespräche steht Ihnen unser erfahrenes Clients & Markets-Team jederzeit zur Verfügung: Tel. +49 69 365058-7000.

 

Hidden Champions – verborgene Sieger

 

Lupus alpha Smaller German Champions

WKN: 940640, ISIN: LU0129233507

Investiert in deutsche Small & Mid Caps mit einer Marktkapitalisierung < 5 Mrd. €

 

Portfolio Manager

 

 

Björn Glück, CFA

Portfolio Management Small & Mid Caps Deutschland

Björn Glück ist seit 2005 im Portfolio Management bei Lupus alpha tätig und spezialisiert auf das Segment Deutsche Nebenwerte. Seit 2013 ist er für das strategische Management des Lupus alpha Smaller German Champions verantwortlich. Während des Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt war er als Werkstudent bei der BCA AG und Goldman Sachs tätig. Zuvor hat Björn Glück eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank abgeschlossen.