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Fels in der Brandung

19.08.2020

Wandelanleihen bestehen Corona-Stresstest

Das Coronavirus hat die Märkte infiziert. Welchen Einfluss hat das, was an den Märkten passiert, auf Wandelanleihen?

Die Volatilität ist so hoch wie zuletzt im Lehman-Jahr 2008, und Aktienindizes wie der S&P 500 oder der Dax werden seit der letzten Februarwoche unerbittlich immer weiter in den Keller gejagt

Die Ausbreitung des Coronavirus ist an den Aktienmärkten in einen veritablen Ausverkauf gemündet. Der VDAX (Anfang Januar bewegte er sich noch bei 15 Punkten) übertraf zuletzt im Handelsverlauf zeitweilig die 90-Punkte-Marke – ein Niveau, das vergleichbar ist mit den historischen Höchstständen von 2008. Und der Dax selbst? Schickte er sich noch Mitte Februar an, die Marke von 13.800 Punkte zu nehmen, schaut er sich heute die 9.000 Punkte von unten an.

Wie es mit Dax & Co. in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht, lässt sich seriös nicht sagen. Was sich aber mit einiger Gewissheit sagen lässt: Der Bond Floor bei Unternehmen mit solider Kreditqualität greift bei fallenden Kursen, und dies selbst meistens dann, wenn der Abwärtssog die Aktienmärkte außergewöhnlich kräftig in die Tiefe reißt. Der Bond Floor entspricht einer vergleichbaren herkömmlichen Anleihe ohne Wandlungsrecht mit der gleichen Restlaufzeit und dem gleichen Zinskupon. Bei sonst vergleichbaren Eckdaten fällt der Kurs einer Wandelanleihe nie unter diesen Wert.

Anhand der Grafik lässt sich die Attraktivität der Anlageklasse Wandelanleihen relativ zu Aktien im Szenario fallender Märkte gut illustrieren: Während Stand 16. März der MSCI World Aktienindex seit dem 14. Februar -29,7% verlor, musste der Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds um gerade einmal -11,8% nachgeben. Wandelanleihen machen also, was sie machen sollen – sie halten ihr Versprechen und sind der Fels in der Brandung, wenn die Märkte Kapriolen schlagen. Der Vergleich verdeutlicht auch, dass Wandelanleihen auf Bewegungen an den Aktienmärkten konvex reagieren, also bei steigenden Kursen relativ mehr nach oben partizipieren und bei fallenden Kursen relativ weniger nach unten. Wie die Grafik zeigt, hat sich der Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds sogar auf Augenhöhe mit dem Aktienindex bewegt (welcher keine Wandelanleihen enthält), als die Börsenwelt noch einigermaßen in Ordnung war.

Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds – Performance bis 16.03.2020

MSCI World in EUR hedged gegen den ebenfalls in EUR abgesicherten Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds. Der Index enthält keine Wandelanleihen, der Fonds enthält keine Aktien.

Quelle: Bloomberg, Lupus alpha

 

Wandlungsrecht stützt den Kurs

Zusätzlich zum Bond Floor stützt das Wandlungsrecht den Kurs einer Wandelanleihe, weil es durch eine Optionskomponente abgebildet wird. Denn steigt die Volatilität am Markt, wirkt sich das in der Regel auch positiv auf dem Optionspreis aus – und damit auch auf den Wert der Wandelanleihe. Bei Volatilitäten, wie wir sie gerade beobachten, ist das ein stabilisierender Faktor. Dieselbe Optionskomponente sorgt für einen steigenden Kurs bei steigendem Aktienmarkt.

Dass der Fels in der Brandung auch wirklich standhält, erfordert eine sehr sorgfältige Auswahl der Einzeltitel, denn Wandelanleihen sind Schuldpapiere von Unternehmen, bringen also grundsätzlich ein gewisses Ausfallrisiko mit sich. Kreditausfälle vermeiden liefert deshalb einen relevanten Renditebeitrag, gerade während einer Wirtschaftskrise. Die Wandelanleihe-Strategien von Lupus alpha hat im Durchschnitt ein Investment-Grade-Rating, wobei jedes externe Rating nochmals intern überprüft wird. In seinen 20 Jahren Erfahrung hat das Wandelanleihen-Team von Lupus alpha noch keinen einzigen Kreditausfall in seinen Portfolios gehabt – und das ist alles andere als selbstverständlich.

 

Passgenaue Steuerung des Risikos

Mithilfe der Kennzahl „Delta“ lässt sich das Risikoprofil eines Wandelanleihen-Portfolios passgenau steuern, weil sie angibt, wie stark eine Wandelanleihe auf Änderungen des Aktienkurses reagiert. Je niedriger das Delta ist, desto anleiheähnlicher verhält sich die Wandelanleihe, je höher das Delta, desto aktienähnlicher. Im „Balanced“-Bereich zwischen 0,3 und 0,7 ist die Partizipation an steigenden und der Schutz vor fallenden Aktienkursen am besten ausgewogen. Papiere außerhalb dieses Bereichs können je nach Profil als „Bond-like“ oder „Equity-like“ kategorisiert werden. Mit entsprechender Gewichtung solcher Papiere lassen sich sowohl im Bond- als auch im Aktienbereich opportunistisch Schwerpunkte setzen. Haben die Märkte zum Beispiel ambitionierte Bewertungen erreicht, bietet es sich an, Wandelanleihen mit einem hohen Delta in Papiere mit einem Delta im „Balanced“- oder Bond-like-Bereich umzuschichten, um das Portfolio vor möglichen Korrekturen an den Aktienmärkten stärker zu schützen.

 



Unser Angebot: Rufen Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner bei Lupus alpha an, wenn Sie sich dafür interessieren, welchen Beitrag Wandelanleihen zur Diversifikation leisten und wie eine Strategie so aufgesetzt werden kann, dass sie Ihre Anlageziele unterstützt.

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Annett Haubold
PR-Managerin, Communications
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Pressesprecherin, Communications
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