Geringe Zinssensitivität und historisch niedrige Ausfallraten
Zugang zum europäischen Markt für Unternehmenskredite
Höhere Renditen als Unternehmensanleihen mit vergleichbarer Bonität
Portfolio:
Die Selektion der attraktivsten CLO-Tranchen basierend auf einem bewährten Investmentprozess
Ausfallraten:
Unter dem Niveau des Gesamtkreditmarktes
Team:
Mit über 20 Jahren Erfahrung und langjähriger Zusammenarbeit
Bedarfsgerecht:
Für regulierte Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke
Teamansatz:
Enge Verzahnung von Portfolio Management und Research
Unternehmenskredite mit doppeltem Potenzial
CLO sind verbriefte Beteiligungen an Unternehmenskrediten (Loans), die in Tranchen mit unterschiedlichem Kreditrisiko und Rating aufgeteilt sind. Während ein CLO letztlich ein Portfolio aus Unternehmenskrediten darstellt, investiert ein CLO-Fonds in eine Vielzahl dieser CLO. Für den Fonds-Anleger ergibt sich daraus ein doppeltes Alpha-Potenzial: einmal durch das aktive Management des Loan-Portfolios, durch den CLO-Manager und zusätzlich durch die aktive Auswahl der attraktivsten CLO-Tranchen eines Managers durch den CLO-Fonds.
Mit CLO-Tranchen lassen sich attraktive Realrenditen oberhalb der Inflationsrate vereinnahmen. Dies liegt an den strukturell höheren Risikoprämien (Spreads) im Vergleich zu traditionellen Investment Grade- bzw. High Yield-Unternehmensanleihen – jedoch bei vergleichbarer Bonität. CLO verfügen über diverse Sicherheitsmechanismen, die dafür sorgen, dass diese Renditen ohne erhöhte Ausfälle vereinnahmt werden können. Tatsächlich ist es bei europäischen CLO bisher zu keinerlei Verlusten gekommen. Mindestens ebenso wichtig: Wenn Zinsen steigen, sorgt dies bei CLO im Gegensatz zu Anleihen kaum für Verluste. Stattdessen profitieren sie aufgrund ihrer variablen Verzinsung zügig von steigenden Kupons.
Schnelle Erholung nach Krisen
Zwar sind CLO volatiler als traditionelle Investment Grade Corporate Bonds, allerdings konnte man in verschiedenen Stresssituationen am Markt beobachten, dass sich die CLO-Preise nach deutlichen Drawdowns in der Regel sehr schnell erholen. Dies war auch während der Coronakrise der Fall: Bereits wenige Tage nach den extremen Drawdowns verbreitete sich die Erkenntnis, dass der Markt CLOs, und dabei insbesondere die Senior-Tranchen, ineffizient bepreist hatte. Dies trieb eine Rallye in die entgegengesetzte Richtung an, sodass die zuvor aufgelaufenen Kursverluste bereits nach rund 90 Tagen wieder aufgeholt waren. Eine extreme, bipolare Entwicklung wie diese ist im CLO-Markt nicht ungewöhnlich. In diesem Segment werden derartige Marktineffizienzen immer wieder sichtbar: Deutliche Verluste werden von starken Korrekturbewegungen abgelöst.