Lupus alpha Return

15 Jahre Lupus alpha Return: 10% Verlustbegrenzung immer gehalten, nie im Cash-Lock

Seit dem 10. Oktober 2007 investiert der Lupus alpha Return über Optionen in Aktien und das mit 90% Wertsicherung.* In diesen 15 Jahren hat der Lupus alpha Return alle Krisen gemeistert – Finanzkrise, Euro Krise, Corona Pandemie und bisher hält er auch in diesem Jahr, was er verspricht: die Wertuntergrenze hält und das ohne Cashlock. Der CIO Alternative Solutions Alexander Raviol über schlimme Krisen, die aktuelle Lage und warum er kein Cashlock fürchten muss.

Herr Raviol, der Lupus alpha Return existiert schon seit 15 Jahren. In der Retrospektive: welche Krise hat sie bisher als Portfolio Manager am meisten mitgenommen?

Die Corona Zeit war sicherlich aufreibend, da der Markt so schnell so tief gefallen ist und eine extreme Unsicherheit bestand. Ich erinnere mich noch gut an den 15. März 2020, Sonntagnachmittag – wir saßen im Team zusammen und es war nicht klar, wie es weitergehen wird. Der Dax lag bei 9.000 und wir rechneten Szenarien. Eines davon: ‚Dax 2.000‘. Die grundsätzliche Frage war: Sind wir auf das Schlimmste vorbereitet? Relativ bald folgte dann die rasante Erholung. Da war alles drin für einen wirklichen Crash-Test einer Wertsicherungsstrategie: schneller starker Einbruch und dann fulminanter Rebound. Aber unsere Strategie hat sich auch da bewährt, ohne in den Cashlock zu gehen: Wir konnten das Corona Jahr 2020 mit einem Plus von 5, 5% abschließen!

Bisher konnten Sie die Wertuntergrenze immer halten. Ihr Fonds liegt jetzt Ende September bei rund minus 9 Prozent – müssen Sie sich diesmal sorgen?

Um die Wertuntergrenze muss ich mir keine Sorgen machen – aufgrund seiner Optionsstruktur wird er nicht darunter fallen, sondern sich dieser nur annähern. Er ist dann praktisch in Wartestellung, und wenn die Märkte wieder nach oben drehen, dreht er mit. Denn im Cash Lock ist sein Vermögen nie gefangen: Zwar ist sein in der Optionsstruktur gebundenes Risikobudget im schlechtesten Fall nur noch sehr gering. Im Unterschied zu anderen Konzepten zur Wertsicherung lebt es aber wieder neu auf, sobald die Märkte wieder steigen – das konnte man in der Erholung nach vielen Krisen gut beobachten.

Und wie machen Sie das?

Wir haben seit 15 Jahren den gleichen, erfolgreichen Ansatz: Ein großer Teil des Portfolios ist in sehr sichere und liquide Anleihen in EUR investiert. Den deutlich kleineren Teil bildet das Optionsportfolio. Das Risiko liegt hierbei hauptsächlich in den von uns gezahlten Optionsprämien. Haben die Optionen in fallenden Märkten ihren Wert verloren, befinden sie sich aber noch immer im Portfolio. Sobald die Märkte wieder anspringen, springen auch diese Optionen wieder an und sorgen dafür, dass die Investoren an der Aufwärtsbewegung partizipieren. Weil die Partizipation nach unten ab-, nach oben aber zunimmt, sprechen wir von einem asymmetrischen Rendite-Risiko-Profil. Dabei ist die Partizipation nach oben kleiner als eins-zu-eins, das ist der Preis für die Absicherung nach unten bei -10%.

Wie stark partizipieren Ihre Investoren an steigenden Märkten?

Je näher die Wertuntergrenze kommt, desto stärker geht die Partizipation zurück. Wenn die Märkte dann wieder steigen, nimmt die Partizipation des Fonds automatisch wieder zu. Man könnte „Partizipation“ auch in „Aktienquote“ übersetzen: In der Vergangenheit hat sie kurzzeitig auch schon die 60 Prozent überschritten. Die mittlere Aktienquote des Fonds liegt bei etwa 40 Prozent. Auch in ruhigen Zeiten orientieren wir uns an dieser Quote, damit wir bei einer Korrektur nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die Strategie ist also für Investoren gedacht, die ein eng begrenztes Risikobudget haben und dennoch an steigenden Märkten partizipieren wollen.

 

Mehr zum Lupus alpha Return

*Wertuntergrenze von 90 % per Kalenderjahresende. Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze können zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres kann ein erhöhtes Risiko bestehen. Die Wertuntergrenze wird jedes Kalenderjahr neu festgelegt.

Wertentwicklung (Lupus alpha Return I) seit Auflage am 10. Oktober 2022: 2,42%  p.a. bei einer Volatilität von 4,95% p.a. (Stand: 30. September 2022). Entwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse.

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Bruttowertentwicklung (BVI-Methode): Die Bruttowertentwicklung berücksichtigt bereits alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung) und geht von einer Wiederanlage eventueller Ausschüttungen aus. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten wie Ausgabeaufschlag und Depotkosten sind nicht berücksichtigt. Sofern nicht anders angegeben entsprechen alle dargestellten Wertentwicklungen der Bruttowertentwicklung. Bitte beachten Sie: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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