Deutsche Nebenwerte

Die zehn Gebote für Alpha

Besser als der Vergleichsindex – in den meisten seiner 20 Jahre seit Auflegung hat der Lupus alpha Smaller German Champions dieses Ziel erreicht. Insgesamt hat er seine Benchmark um mehr als 450 Prozentpunkte hinter sich gelassen.* Sein Geheimnis: „Die Zehn Gebote für Alpha“

Der aktiv gemanagte Lupus alpha Smaller German Champions konnte seit seiner Auflegung im August 2001 eine Wertentwicklung von durchschnittlich 12,96 Prozent pro Jahr erzielen und damit knapp drei Prozentpunkte mehr als sein aus S- und MDAX kombinierter Vergleichsindex (10,12% p.a.).* „Seit 2001“, das bedeutet, in dieser Zahl sind sämtliche Krisen der vergangenen 20 Jahre enthalten, und derer hat es so einige gegeben.

Wir haben unseren Portfolio Manager Björn Glück gesprochen und ihn gefragt, worauf er beim Investieren achtet. Unserem Hang zum Episch-Dramatischen folgend erkannten wir sofort: Seine Ausführungen wären es eigentlich Wert, in die Fassaden aller Börsen der Welt gemeißelt zu werden. Doch bevor wir dieses Projekt angehen, lassen wir unseren ausgesuchten Leserkreis auf digitalem Wege daran teilhaben.

Hier sind sie also: Die Zehn Gebote für Alpha

Hier denke man sich das Erklingen von „Also sprach Zarathustra“ (Richard Wagner)

 

1. Gebot: INVESTIERE IN DIE BESTEN

Der Lupus alpha Smaller German Champions investiert in deutsche Unternehmen unterhalb des DAX, die national und international gut positioniert sind und in deren Aktien die Portfolio Manager das beste Chance-Risiko-Verhältnis sehen. Solche Unternehmen haben ein klar fokussiertes Geschäftsmodell und besetzen häufig lukrative Nischen, in denen sie sich durch ihr einzigartiges Know-how als Weltmarktführer etablieren. Geschäftsmodell, Stellung im Wettbewerbsumfeld und Preismacht sind letztlich entscheidend für Ergebnisentwicklung und Marktbewertung. Portfolio Manager Björn Glück sagt: „Wir haben hervorragende Unternehmen in Deutschland, die den Weltmarkt mit Produkten auf höchstem technologischen Niveau versorgen.“

 

2. Gebot: KENNE DIE UNTERNEHMEN SO GENAU WIE MÖGLICH!

Jedes Unternehmen kann nur so gut sein wie sein Management. Um die Lage in den Unternehmen wirklich einschätzen zu können ist es unausweichlich, einen direkteren Zugang zum Topmanagement zu haben. Bei Large Caps, die typischerweise von deutlich mehr Analysten beobachtet werden, lässt sich dieser Zugang meistens nicht darstellen. Unsere Portfolio Manager haben jedoch direkten Zugang zu allen Unternehmen, in die sie investieren. Über die Zeit können sie so sehr gut einschätzen, welche Strategieänderungen die Unternehmensführer im Zeitverlauf vornehmen und mit welcher Konsequenz und Zielstrebigkeit sie ihre strategischen Ziele verfolgen. Björn Glück sagt: „Wir investieren erst, wenn wir ein Unternehmen und sein Management wirklich gut kennen und verstehen.“

 

3. Gebot: ERKENNE FRÜH DIE AUFSTEIGER!

Dieser Prozess beginnt manchmal sogar schon vor dem Börsengang. Dann gehören wir beim IPO zu den Erstinvestoren und begleiten das Unternehmen in seinem weiteren Wachstum. Beim potenziellen Dax-Aufsteiger Hello Fresh zum Beispiel ist Lupus alpha seit dem IPO 2016 durchgängig investiert. Der als Dax-Kandidat gehandelte Labortechnikanbieter Sartorius lag 2008 erstmals im Portfolio des Lupus alpha Smaller German Champions. Derzeit sind im DAX30 neun Unternehmen, die wir vor ihrem Index-Aufstieg in unserem Nebenwertefonds hatten. Glück sagt: „Wir hatten schon viele Unternehmen im Portfolio, die dann in den SDAX und den MDAX aufgestiegen sind.“

 

4. Gebot: SEI NICHT DOGMATISCH, ABER LASS DICH NICHT TREIBEN!

Lupus alpha hat eine undogmatische Investmentphilosophie. Was zum Beispiel hätten unsere Anleger davon, wenn unsere Portfolio Manager prinzipiell auf Value schauen und damit über Jahre nur Underperformance erzielen? Zugleich ist es jedoch extrem wichtig, sich nicht vom Markt treiben zu lassen. Björn Glück: „In den vergangenen Monaten hätte ich das Portfolio mehrmals von Growth auf Value und wieder zurück drehen können. Das ergibt keinen Sinn.“

 

5. Gebot: VERTRAUE DEINEM URTEIL!

Outperformance darf nur erwarten, wer eine klare Meinung hat, die sich vom Konsens abhebt. Der Lupus alpha Smaller German Champions hat zwar ein breit diversifiziertes Portfolio mit bis zu 80 Einzeltiteln, aber er setzt klare Akzente: Die Top-Ten-Positionen im Fonds vereinen rund ein Viertel des Fondsgewichts auf sich, manchmal auch mehr. Zudem weichen die Unternehmensgewichte im Fonds teilweise deutlich von ihrer Benchmark ab – und manche Portfolio-Unternehmen sind (noch) gar nicht im SDAX oder im MDAX enthalten. Björn Glück: „Ich suche in den Unternehmen nach Potenzial, das der Markt in ihnen bisher noch nicht entdeckt hat.“

 

6. Gebot: MISSTRAUE DEINEM URTEIL!

Zwar ist eine starke eigene Meinung für den Investmenterfolg unverzichtbar. Doch mindestens ebenso wichtig ist es zu erkennen, wenn man falsch liegt und anfängt, sich eine Idee schönzureden. Zum Beispiel, weil man immer neu nach Argumenten sucht, mit denen man sich selbst in seiner Meinung bestätigt. Auch die Angst, Chancen zu verpassen, ist wenig förderlich für Alpha. Björn Glück: „Dabei hilft auch das Korrektiv im Team, vor dem wir unsere Kaufentscheidungen immer wieder neu begründen müssen.“

 

7. Gebot: BLEIBE DEINEN FAVORITEN TREU!

Die Aktie des Anlagenbauers Krones zum Beispiel lag fast 14 Jahre ununterbrochen im Portfolio des Lupus alpha Smaller German Champions, fünf Jahre Verweildauer im Fonds oder mehr sind eher die Regel. Seit 2005 war der Fonds in gerade 251 verschiedenen Unternehmen investiert (5. Gebot „Vertraue deinem Urteil), die wir über alle Käufe und Verkäufe hinweg im Schnitt 1.042 Tage im Portfolio hatten. Andererseits gibt es in Deutschland viele Zykliker (4. Gebot „Sei nicht dogmatisch“). Aixtron ist so ein Fall, sie haben wir über die Jahre 17 mal gekauft und wieder verkauft. Diese Fälle sind aber eher selten. Björn Glück: „Am liebsten mögen wir Unternehmen, die Jahr für Jahr einen stabil wachsenden Cash-Flow abliefern.“

 

8. Gebot: SEI NICHT VERLIEBT IN DEINE FAVORITEN!

Der Markt mag es zum Beispiel nicht, wenn ein Unternehmen in eine mehrjährige Entwicklungsphase eintritt und der Cash-Flow in Projekte mit unsicherem Ausgang fließt. Dann ist es besser zu verkaufen, auch wenn man vom Unternehmen überzeugt ist, um später vielleicht erneut einzusteigen. Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub gehört dazu. Der Liebling unserer Portfolio Manager lag fast zwölf Jahre im Fondsportfolio, wurde dann aber doch verkauft. Oder MTU Aero Engines (heute im DAX), die für den Airbus A320Neo das Treibwerk entwickelt habt – letztendlich ein großer Erfolg, aber der Markt war zwischenzeitlich skeptisch. Björn Glück: „Es nutzt der Performance wenig, wenn man sich gegen den Markt stellt.“

 

9. Gebot: PASSE DICH AN, WENN DER MARKT SICH WANDELT!

Was sich in den vergangenen zehn Jahren zum Beispiel deutlich geändert hat: Mit steigender Popularität der ETFs fließt immer mehr passives Geld in den Markt. Außerdem verfolgen viele Robo Advisors Trendfolgestrategien, die noch auf einen Trend aufsteigen, der an sich schon weit überzogen ist. In der Folge sind Kurstrends viel ausgeprägter als früher und halten länger an. Das müssen Portfolio Manager in ihrem Anlageverhalten berücksichtigen, sonst lassen sie Rendite auf der Straße. Björn Glück: „Es kann heute passieren, dass eine Aktie bei 8 Euro extrem günstig aussieht und sich dann nochmals halbiert – das ist häufig auf Trendfolge-Algorithmen zurückzuführen.“

 

10. Gebot: NUTZE DIE DYNAMIK DES DEUTSCHEN MITTELSTANDS!

Der DAX hat seit August 2001 gut 170 Prozent zugelegt, der Lupus alpha Smaller German Champions in derselben Zeit über 1.040 Prozent. Bei Nebenwerten handelt sich vielfach um wachstumsstarke Global Player, die sich trotz ihrer mitunter beachtlichen Größe oft ihre schlanken, mittelständischen Strukturen und eine hohe Dynamik bewahrt haben. Gerade MDAX-Unternehmen haben einen hohen Grad an Internationalisierung. Zudem gelingt es vielen Unternehmen aus klassischen Branchen, erfolgreich neue Technologien in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Damit positionieren sie sich als Innovationsführer bei Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Robotik, Industrie 4.0 oder Autonome Systeme. Björn Glück: „Langfristig macht sich die Summe ihrer Stärken auch in der Wertentwicklung deutscher Nebenwerte bemerkbar.“

 

11. Gebot (Bonus): VERTRAUE DEINEM PORTFOLIO MANAGER UND GIB IHM GENUG FREIHEIT

Der Schlüssel zur Mehrrendite liegt in der Freiheit der Portfolio Manager, sich von ihrer Benchmark zu lösen. Es muss ihnen möglich sein, ihre Kompetenz, ihr Wissen und ihre Erfahrung ungehindert ins Portfolio einbringen zu können. Dafür braucht es ein Umfeld, das in die Fähigkeiten des Teams vertraut. Denn je mehr Einflüsse auf die Entscheidungen des Teams einwirken, desto schwieriger wird es, starke, vom Konsens abweichende Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen. Wer aber nur im möglichst breiten Konsens investiert, der wird auch nur die Konsens-Rendite erzielen – und das ist die Marktrendite. Ralf Lochmüller, Managing Partner und CEO von Lupus alpha sagt: „Asset Manager mit der Bereitschaft, ihren Teams die für Alpha notwendigen Freiheiten einzuräumen, sind hier im Vorteil.“

 

Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele. Wir erarbeiten mit Ihnen einen passgenauen Zugang zu diesem attraktiven Fonds. Für weitere Informationen oder persönliche Gespräche steht Ihnen unser erfahrenes Clients & Markets-Team jederzeit zur Verfügung: Tel. +49 69 365058-7000.

*Quelle: Lupus alpha, Bloomberg. Stand: 29.07.2021. Wertentwicklung des Lupus alpha Smaller German Champions A seit Auflage am 3. August 2001: 1043,56%, Benchmark (50% SDAX/50%MDAX): 587,42%. Volatilität seit Auflegung: Fonds: 18,31% p.a., Benchmark: 18,71% p.a. Wertentwicklung (brutto) über 12-Monats-Berichtszeiträume (Fonds vs. Benchmark:) 31.07.2020 – 29.07.2021: 46,03 % / 37,92 %, 31.07.2019 – 31.07.2020: 11,12 % / 3,34 %, 31.07.2018 – 31.07.2019: -10,94 % / -6,93 %, 31.07.2017 – 31.07.2018: 13,38 % / 10,80 %, 29.07.2016 – 31.07.2017: 24,22 % / 17,29 %.

Bruttowertentwicklung (BVI-Methode): Die Bruttowertentwicklung berücksichtigt bereits alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung) und geht von einer Wiederanlage eventueller Ausschüttungen aus. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten wie Ausgabeaufschlag und Depotkosten sind nicht berücksichtigt. Sofern nicht anders angegeben entsprechen alle dargestellten Wertentwicklungen der Bruttowertentwicklung. Bitte beachten Sie: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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